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Transkulturelle Heilkunde- Der ganze Mensch
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Der Band präsentiert die traditionelle Heilkunde in Asien, Afrika und Lateinamerika vom Standpunkt der Heiler und derjenigen, die an ihre Wirksamkeit glauben. Die zentrale Bedeutung sowie die Folgen von Kolonisierung und Missionierung für die ethnospezifischen Heilsysteme werden aus einer globalen Perspektive betrachtet. Die weltweit gemeinsamen Grundlagen der traditionellen Heilsysteme beziehen sich auf die Wiederherstellung der verminderten bzw. verlorengegangenen Harmonie des Menschen, eingebettet in Natur, Umwelt, Universum, spiritueller Welt, Gott, Götter, Supreme Spirits . Die auf Glauben und Vertrauen basierenden Heilungskonzepte bei Abrahamischen Religionen, Östlichen Religionen und Glaubensbekenntnissen, Paganismus, Neuen Religionen und religiösen Mischformen werden mit Blick auf den ganzen Menschen - als "Körper-Geist-Seele-Einheit" - selektiv dargestellt. Dabei zeigt sich, daß die moderne, rationalistisch orientierte Hochleistungsmedizin nur einen Teilaspekt im kurativ-ganzheitlichen Spannungsfeld von Religion/Magie und Rationalismus betrifft. Transkulturelle Wechselwirkungen zwischen ethnospezifischen Heilsystemen und moderner Medizin können sich aus der Sicht der Gläubigen nur dann entfalten, wenn traditionelle Heilkunde und moderne Medizin sich zu einer im ethnospezifischen Umfeld wirkenden Gesamtheilkunde vereinigen.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.05.2020
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Transkulturelle Heilkunde. Der ganze Mensch
152,00 CHF *
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Der Band präsentiert die traditionelle Heilkunde in Asien, Afrika und Lateinamerika vom Standpunkt der Heiler und derjenigen, die an ihre Wirksamkeit glauben. Die zentrale Bedeutung sowie die Folgen von Kolonisierung und Missionierung für die ethnospezifischen Heilsysteme werden aus einer globalen Perspektive betrachtet. Die weltweit gemeinsamen Grundlagen der traditionellen Heilsysteme beziehen sich auf die Wiederherstellung der verminderten bzw. verlorengegangenen Harmonie des Menschen, eingebettet in Natur, Umwelt, Universum, spiritueller Welt, Gott, Götter, Supreme Spirits. Die auf Glauben und Vertrauen basierenden Heilungskonzepte bei Abrahamischen Religionen, Östlichen Religionen und Glaubensbekenntnissen, Paganismus, Neuen Religionen und religiösen Mischformen werden mit Blick auf den ganzen Menschen – als «Körper-Geist-Seele-Einheit» – selektiv dargestellt. Dabei zeigt sich, dass die moderne, rationalistisch orientierte Hochleistungsmedizin nur einen Teilaspekt im kurativ-ganzheitlichen Spannungsfeld von Religion/Magie und Rationalismus betrifft. Transkulturelle Wechselwirkungen zwischen ethnospezifischen Heilsystemen und moderner Medizin können sich aus der Sicht der Gläubigen nur dann entfalten, wenn traditionelle Heilkunde und moderne Medizin sich zu einer im ethnospezifischen Umfeld wirkenden Gesamtheilkunde vereinigen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 24.05.2020
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Der Shah-Bano-Fall und die Debatte um ein einhe...
19,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Entwicklungspolitik, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Staat und Entwicklungspolitik in Asien und Afrika, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Argumente der Reformer sind einleuchtend. Eine weitere Akzeptanz der personal laws führte eher noch zu einer stärkeren Spaltung zwischen den Glaubensgemeinschaften. Erst ein einheitliches Zivilrecht würde die Basis für eine gerechte Gesellschaft bilden, in der alle ohne Konfessionen die gleichen Rechte und Chancen hätten. Das 'Kuschen' der Regierung vor dem Protest der Muslime wurde als kurzsichtige Wahltaktik an den Pranger gestellt. Doch bei der näheren Betrachtung der Umstände kommt man leicht zu dem Schluss, dass die Handlungsmöglichkeiten der Regierung begrenzt waren. Eine Reihe von Faktoren engte den Spielraum der Regierung ein. Diese Arbeit soll herausstellen, mit welchen Voraussetzungen die Regierung Rajiv Gandhis konfrontiert war, bevor sie ihre Entscheidung traf. Zunächst soll in Kapitel 1 eingehend betrachtet werden, wie sich die Entwicklung Indiens von einer rein religiösen Gesellschaft hin zu einem säkularen, pluralistischen Staat auf das Rechtssystem auswirkte. Hier wird vor allen Dingen dargestellt, wie das heutige pluralistische Rechtssystem entstanden ist und warum es bis heute kein allgemeines Zivilrecht in Indien gibt. Das zweite Kapitel soll von der allgemeinen Diskussion um das einheitliche Zivilrecht in den spezifischen Kontext des Shah-Bano-Falls hineinführen. Hier werden die zentralen Kompetenzen des Staates in Bezug auf personal laws und die gesetzlichen Vorgaben zum Recht geschiedener Frauen auf Unterhalt geklärt. In Kapitel 3 wird der Shah- Bano-Fall detailliert beschrieben und die Urteilsbegründung des Supreme Court analysiert. Das vierte Kapitel beschreibt die politischen Folgen des Sha h-Bano-Urteils. Anhand der muslimischen Proteste und der parlamentarischen Debatte soll hier das Umfeld untersucht werden, in dem die Gandhi-Regierung ihren Kurswechsel zu der häufig kritisierten 'Beschwichtigungspolitik' einleitete. In der Schlussbetrachtung sollen die Chancen und Hürden für die Schaffung eines einheitlichen Zivilrechts diskutiert werden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 24.05.2020
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Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur ...
5,40 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Juristische Fakultät - Institut für Internationales Recht -), Veranstaltung: Aktuelle Entscheidungen nationaler Höchstgerichte zum Völkerrecht: Bundesverfassungsgericht, US Supreme Court u.a., 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In vielen Teilen der Welt befinden sich derzeit deutsche Soldaten im Einsatz. Ob in Afghanistan als Sicherheitskräfte in Kabul und Kunduz oder am Horn von Afrika als Überwacher der Seewege im Rahmen des 'Kampfes gegen den Terror', oder als Schutztruppen auf dem Balkan in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo. Die Bundeswehr ist weltweit aktiv geworden. Mit dem sogenannten Somalia-Urteil, auch bekannt als 'Out of area-Urteil' vom 12. Juli 1994, hat das Bundesverfassungsgericht der deutschen Politik damit einen weiten verfassungsrechtlichen Rahmen für den Einsatz deutscher Soldaten über die Landes- und Bündnisverteidigung hinaus eröffnet. So war auch nach dem Grundgesetz der Weg frei für eine Vielfalt unterschiedlicher Einsätze der Bundeswehr in den Systemen kollektiver Sicherheit. Dennoch liess dieses Urteil auch weiter Fragen offen, die die Kompetenzen und Befugnisse von Parlament und Regierung bei der Zustimmung zur Entsendung von deutschen Soldaten in Einsätze regelt. Über ein Jahrzehnt war in der Frage von Auslandseinsätzen der Bundeswehr und dem Zusammenwirken von Bundestag und Bundesregierung in dieser Thematik die Meinung der Bundesverfassungsrichter der einzige Entscheidungsmassstab. Auch das in dieser Arbeit zu behandelnde verfassungsrichterliche AWACS-Urteil vom 25. März 2003 änderte neben einer Verfeinerung des Richterspruches von 1994 wenig an den bisher ungeklärten Fragen, war dieses Urteil doch in erster Linie von der aussen- und sicherheitspolitischen Krise im Zuge des Irak-Krieges geprägt. In einem Eilverfahren entschieden die Karlsruher Verfassungsrichter für die Bundesregierung, deutsche Soldaten zu einem luftgestützten NATO Überwachungseinsatz in die Türkei zu entsenden, ohne eine vorherige Zustimmung des Deutschen Bundestages einzuholen. Diese Arbeit setzt sich mit der jüngsten AWACS-Entscheidung auseinander und arbeitet die Hintergründe und Rechtsfragen dieser Urteilsentscheidung heraus. Ferner bezieht sich die Themenstellung der Arbeit im Lichte eines Parlamentsvorbehaltes auf die verschiedenen Einsatzarten der Bundeswehr und eine Abgrenzung zu möglichen Kriegskriterien anhand des AWACS-Einsatzes in der Türkei am Rande des Irak-Krieges. Abschliessend findet, bevor die gesamte Thematik auch unter kurzer Berücksichtigung des neuen Parlamentsbeteiligungsgesetzes bewertet wird, eine Überprüfung des eigentlichen AWACS-Auftrages statt, ob dieser im Hinblick des Einsatzes deutscher Soldaten tatsächlich einer Beteiligung des Parlaments bedurft hätte.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 24.05.2020
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Ethnische Ungleichheit im internationalen Vergl...
6,40 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 2, Universität Konstanz, Veranstaltung: Statistische Probleme innerhalb der PISA Studie, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Eines der Ergebnisse der PISA Studie war, dass im deutschen Schulsystem von Chancengleichheit keine Rede sein kann. Anstatt die sozialen Unterschiede auszugleichen, werden sie durch die Selektivität des Bildungswesens noch verstärkt. Die Autoren des deutschen PISA-Konsortiums (Baumert/Klieme 2001) konzentrieren sich bei ihren Überlegungen auf die klassischen Arten der Ungleichheit: Schichten und Klassen. Diese Begriffe spielen jedoch bei der Konstruktion der sozialen Identität nur noch eine untergeordnete Rolle; es gibt heute kaum noch Menschen, die sich anhand ihrer Klassenzugehörigkeit identifizieren. Vielmehr werden soziale Grenzen immer stärker an ethnischen Zugehörigkeiten festgemacht; ein Beispiel hierfür wären die zahlreichen ethnischen Konflikte, die sich seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion ereignet haben (Bosnien, Ruanda um nur einige Länder zu nennen) oder die immer wieder aufkommenden ethnisch gefärbten Trends in der Popkultur wie zum Beispiel die Musik von Manu Chao und Salif Keita oder Stefanie Zweigs Buch Nirgendwo in Afrika. Dem Bildungswesen wird in den meisten Gesellschaften eine grosse Bedeutung beigemessen, da während des Schulalters die Weichen für die Zukunft gestellt werden, deshalb gewinnt die Frage, ob das Schulsystem den ethnischen Verhältnissen gerecht wird, enorme Brisanz. So wurde in den Vereinigten Staaten auf Druck des Civil Rights Movements und der daraus resultierenden Entscheidung des U.S. Supreme Courts 1971 das 'Forced Busing' eingeführt, mit dessen Hilfe die Rassensegregation und die damit einhergehende Diskriminierung im amerikanischen Bildungswesen überwunden werden sollte. Auch wenn dieser Ansatz das Integrationsproblem zu lösen heute als Fehlschlag gewertet wird, zeigt das Beispiel dennoch deutlich wie wichtig es ist, mit dem Ethnizitätsproblem angemessen umzugehen. Deshalb möchten wir im Folgenden untersuchen, wie stark unterschiedliche Schulsysteme nach ethnischer Herkunft diskriminieren.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 24.05.2020
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Transkulturelle Heilkunde. Der ganze Mensch
102,95 € *
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Der Band präsentiert die traditionelle Heilkunde in Asien, Afrika und Lateinamerika vom Standpunkt der Heiler und derjenigen, die an ihre Wirksamkeit glauben. Die zentrale Bedeutung sowie die Folgen von Kolonisierung und Missionierung für die ethnospezifischen Heilsysteme werden aus einer globalen Perspektive betrachtet. Die weltweit gemeinsamen Grundlagen der traditionellen Heilsysteme beziehen sich auf die Wiederherstellung der verminderten bzw. verlorengegangenen Harmonie des Menschen, eingebettet in Natur, Umwelt, Universum, spiritueller Welt, Gott, Götter, Supreme Spirits. Die auf Glauben und Vertrauen basierenden Heilungskonzepte bei Abrahamischen Religionen, Östlichen Religionen und Glaubensbekenntnissen, Paganismus, Neuen Religionen und religiösen Mischformen werden mit Blick auf den ganzen Menschen – als «Körper-Geist-Seele-Einheit» – selektiv dargestellt. Dabei zeigt sich, daß die moderne, rationalistisch orientierte Hochleistungsmedizin nur einen Teilaspekt im kurativ-ganzheitlichen Spannungsfeld von Religion/Magie und Rationalismus betrifft. Transkulturelle Wechselwirkungen zwischen ethnospezifischen Heilsystemen und moderner Medizin können sich aus der Sicht der Gläubigen nur dann entfalten, wenn traditionelle Heilkunde und moderne Medizin sich zu einer im ethnospezifischen Umfeld wirkenden Gesamtheilkunde vereinigen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 24.05.2020
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Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur ...
3,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Juristische Fakultät - Institut für Internationales Recht -), Veranstaltung: Aktuelle Entscheidungen nationaler Höchstgerichte zum Völkerrecht: Bundesverfassungsgericht, US Supreme Court u.a., 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In vielen Teilen der Welt befinden sich derzeit deutsche Soldaten im Einsatz. Ob in Afghanistan als Sicherheitskräfte in Kabul und Kunduz oder am Horn von Afrika als Überwacher der Seewege im Rahmen des 'Kampfes gegen den Terror', oder als Schutztruppen auf dem Balkan in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo. Die Bundeswehr ist weltweit aktiv geworden. Mit dem sogenannten Somalia-Urteil, auch bekannt als 'Out of area-Urteil' vom 12. Juli 1994, hat das Bundesverfassungsgericht der deutschen Politik damit einen weiten verfassungsrechtlichen Rahmen für den Einsatz deutscher Soldaten über die Landes- und Bündnisverteidigung hinaus eröffnet. So war auch nach dem Grundgesetz der Weg frei für eine Vielfalt unterschiedlicher Einsätze der Bundeswehr in den Systemen kollektiver Sicherheit. Dennoch ließ dieses Urteil auch weiter Fragen offen, die die Kompetenzen und Befugnisse von Parlament und Regierung bei der Zustimmung zur Entsendung von deutschen Soldaten in Einsätze regelt. Über ein Jahrzehnt war in der Frage von Auslandseinsätzen der Bundeswehr und dem Zusammenwirken von Bundestag und Bundesregierung in dieser Thematik die Meinung der Bundesverfassungsrichter der einzige Entscheidungsmaßstab. Auch das in dieser Arbeit zu behandelnde verfassungsrichterliche AWACS-Urteil vom 25. März 2003 änderte neben einer Verfeinerung des Richterspruches von 1994 wenig an den bisher ungeklärten Fragen, war dieses Urteil doch in erster Linie von der außen- und sicherheitspolitischen Krise im Zuge des Irak-Krieges geprägt. In einem Eilverfahren entschieden die Karlsruher Verfassungsrichter für die Bundesregierung, deutsche Soldaten zu einem luftgestützten NATO Überwachungseinsatz in die Türkei zu entsenden, ohne eine vorherige Zustimmung des Deutschen Bundestages einzuholen. Diese Arbeit setzt sich mit der jüngsten AWACS-Entscheidung auseinander und arbeitet die Hintergründe und Rechtsfragen dieser Urteilsentscheidung heraus. Ferner bezieht sich die Themenstellung der Arbeit im Lichte eines Parlamentsvorbehaltes auf die verschiedenen Einsatzarten der Bundeswehr und eine Abgrenzung zu möglichen Kriegskriterien anhand des AWACS-Einsatzes in der Türkei am Rande des Irak-Krieges. Abschließend findet, bevor die gesamte Thematik auch unter kurzer Berücksichtigung des neuen Parlamentsbeteiligungsgesetzes bewertet wird, eine Überprüfung des eigentlichen AWACS-Auftrages statt, ob dieser im Hinblick des Einsatzes deutscher Soldaten tatsächlich einer Beteiligung des Parlaments bedurft hätte.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 24.05.2020
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Ethnische Ungleichheit im internationalen Vergl...
4,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 2, Universität Konstanz, Veranstaltung: Statistische Probleme innerhalb der PISA Studie, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Eines der Ergebnisse der PISA Studie war, dass im deutschen Schulsystem von Chancengleichheit keine Rede sein kann. Anstatt die sozialen Unterschiede auszugleichen, werden sie durch die Selektivität des Bildungswesens noch verstärkt. Die Autoren des deutschen PISA-Konsortiums (Baumert/Klieme 2001) konzentrieren sich bei ihren Überlegungen auf die klassischen Arten der Ungleichheit: Schichten und Klassen. Diese Begriffe spielen jedoch bei der Konstruktion der sozialen Identität nur noch eine untergeordnete Rolle; es gibt heute kaum noch Menschen, die sich anhand ihrer Klassenzugehörigkeit identifizieren. Vielmehr werden soziale Grenzen immer stärker an ethnischen Zugehörigkeiten festgemacht; ein Beispiel hierfür wären die zahlreichen ethnischen Konflikte, die sich seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion ereignet haben (Bosnien, Ruanda um nur einige Länder zu nennen) oder die immer wieder aufkommenden ethnisch gefärbten Trends in der Popkultur wie zum Beispiel die Musik von Manu Chao und Salif Keita oder Stefanie Zweigs Buch Nirgendwo in Afrika. Dem Bildungswesen wird in den meisten Gesellschaften eine große Bedeutung beigemessen, da während des Schulalters die Weichen für die Zukunft gestellt werden, deshalb gewinnt die Frage, ob das Schulsystem den ethnischen Verhältnissen gerecht wird, enorme Brisanz. So wurde in den Vereinigten Staaten auf Druck des Civil Rights Movements und der daraus resultierenden Entscheidung des U.S. Supreme Courts 1971 das 'Forced Busing' eingeführt, mit dessen Hilfe die Rassensegregation und die damit einhergehende Diskriminierung im amerikanischen Bildungswesen überwunden werden sollte. Auch wenn dieser Ansatz das Integrationsproblem zu lösen heute als Fehlschlag gewertet wird, zeigt das Beispiel dennoch deutlich wie wichtig es ist, mit dem Ethnizitätsproblem angemessen umzugehen. Deshalb möchten wir im Folgenden untersuchen, wie stark unterschiedliche Schulsysteme nach ethnischer Herkunft diskriminieren.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 24.05.2020
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Der Shah-Bano-Fall und die Debatte um ein einhe...
16,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Entwicklungspolitik, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Staat und Entwicklungspolitik in Asien und Afrika, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Argumente der Reformer sind einleuchtend. Eine weitere Akzeptanz der personal laws führte eher noch zu einer stärkeren Spaltung zwischen den Glaubensgemeinschaften. Erst ein einheitliches Zivilrecht würde die Basis für eine gerechte Gesellschaft bilden, in der alle ohne Konfessionen die gleichen Rechte und Chancen hätten. Das 'Kuschen' der Regierung vor dem Protest der Muslime wurde als kurzsichtige Wahltaktik an den Pranger gestellt. Doch bei der näheren Betrachtung der Umstände kommt man leicht zu dem Schluss, dass die Handlungsmöglichkeiten der Regierung begrenzt waren. Eine Reihe von Faktoren engte den Spielraum der Regierung ein. Diese Arbeit soll herausstellen, mit welchen Voraussetzungen die Regierung Rajiv Gandhis konfrontiert war, bevor sie ihre Entscheidung traf. Zunächst soll in Kapitel 1 eingehend betrachtet werden, wie sich die Entwicklung Indiens von einer rein religiösen Gesellschaft hin zu einem säkularen, pluralistischen Staat auf das Rechtssystem auswirkte. Hier wird vor allen Dingen dargestellt, wie das heutige pluralistische Rechtssystem entstanden ist und warum es bis heute kein allgemeines Zivilrecht in Indien gibt. Das zweite Kapitel soll von der allgemeinen Diskussion um das einheitliche Zivilrecht in den spezifischen Kontext des Shah-Bano-Falls hineinführen. Hier werden die zentralen Kompetenzen des Staates in Bezug auf personal laws und die gesetzlichen Vorgaben zum Recht geschiedener Frauen auf Unterhalt geklärt. In Kapitel 3 wird der Shah- Bano-Fall detailliert beschrieben und die Urteilsbegründung des Supreme Court analysiert. Das vierte Kapitel beschreibt die politischen Folgen des Sha h-Bano-Urteils. Anhand der muslimischen Proteste und der parlamentarischen Debatte soll hier das Umfeld untersucht werden, in dem die Gandhi-Regierung ihren Kurswechsel zu der häufig kritisierten 'Beschwichtigungspolitik' einleitete. In der Schlussbetrachtung sollen die Chancen und Hürden für die Schaffung eines einheitlichen Zivilrechts diskutiert werden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 24.05.2020
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